Warum wichtig?
In der Energiemanagement verwechselte kW und kWh führen zu falschen Einsparzielen und fehlerhafter Rechnungsinterpretation. Ein „100-kW-Motor“ beschreibt Leistungskapazität; „10.000 kWh Monatsverbrauch“ die Periodenergie. Spitzenlast (Demand) wird in kW gemessen; stündliche Mittelwerte und 15-Minuten-Spitzen im OSOS-Profil erfordern unterschiedliche Entscheidungen. GES-Kapazität wird in kWp (installierte Leistung) angegeben; Erzeugung wird in kWh berichtet. SKTT-Grenze (Industrie 15.000 kWh/Jahr) ist Energieeinheit; Vertragsleistungsanpassung ist in kW.
Auswirkung auf die Rechnung
Auf Verteilnetzrechnungen wird die Wirkenergiegebühr auf kWh-Verbrauch berechnet. Bei Überschreitung der Vertragsleistung (kW) greifen Leistungsüberschuss- und Demand-Positionen; diese sind unabhängig vom kWh-Stückpreis. Bei Blindstromstrafen ist aktive kWh der Nenner und reaktive kVArh der Zähler — der Leistungsfaktor spiegelt die kW/kVAr-Beziehung wider. Auf Freiverbraucherrechnungen gelten PTF+YEKDEM-Komponenten pro kWh. Stückkosten (TL/kWh) nur aus kWh können Demand- und Blindstrompositionen verbergen.
So trackt ENOPTIMAL es
Das ENOPTIMAL-OSOS-Modul zeigt Spitzenlast und Demand-Risiko neben dem stündlichen kWh-Profil. Im Verbrauchsmanagement werden kWh-Trend, Stückpreis und Vertragsleistung (kW) pro Abonnent im selben Panel überwacht. Das GES-Produktionsmodul meldet Wechselrichterausgang in kWh; installierte Leistung (kWp) wird separat im Inventar geführt. Das Blindstromstrafen-Rechnerwerkzeug bietet Projektionen mit kWh- und Vertragsleistungsdaten.